Umweltfreundliche Fortbewegungsmittel: z.B. Fahrräder

Mit dem Fahrrad kann man viel CO2 einsparen und verbrennt gleichzeitig noch Kalorien!

„Der Sektor Verkehr ist der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland – und ein Bereich mit hohem Einsparpotenzial. Rund 96 Prozent der Emissionen werden im Straßenverkehr verursacht. So stößt ein Auto mit einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von fünf Litern auf 100 Kilometern rund 13 Kilogramm CO2 aus. Dazu kommen Emissionen aus der Kraftstoffverbrennung auf Schienen, Wasserwegen sowie im Luftverkehr.“ (Quelle: NDR Ratgeber vom 28.05.2019)

Umweltkosten für verschiedene Fahrzeugtypen in Deutschland. Quelle: bdo (Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.) bzw. Umweltbundesamt

Lieber Kalorien verbrennen als fossile Brennstoffe!
Investment in ein umweltfreundliches Lastenrad zum Transport der Einkäufe:

Convercycle Bikes GmbH

Firmensitz: Frankfurt am Main (Hessen)
Gründung: 2017

„Das 2 in 1 City- und Cargo Bike. Mit nur einem Handgriff lässt sich das Hinterrad des Convercycle Bikes komplett ohne Werkzeug ausklappen. Dadurch entsteht hinter dem Sattel ein Laderaum für Gepäck (zulässiges Gesamtgewicht 180 kg). So vereint das Convercycle Bike die Vorteile eines kurzen, leichten und wendigen Stadtrades mit den Transportmöglichkeiten eines Lastenrades.
Das Convercycle Bike ist ein einzigartiges Transportmittel, das perfekt zum modernen Alltag passt und dem Leben im urbanen Raum eine vollkommen neue Flexibilität bietet. Mit dem Convercycle Bike transportierst du deine Einkäufe spielend leicht. Egal, ob Getränkekisten, Lebensmittel oder sperriges vom Flohmarkt. Alles findet seinen Platz im 60 x 40 cm großen Lastenkorb. Deinen Einkauf erledigst du so ohne Stress, emissionsfrei und ohne Parkplatzsuche.“
Quelle: https://www.convercycle.com; Stand: 13.03.2021

Convercycle Bike. Quelle & ©: Convercycle Bikes
Convercycle Bike.
Quelle & ©: Convercycle Bikes
  • Convercycle wurde übrigens über Crowdfunding-Kampagnen auf Kickstarter, Indigogo und WIWIN finanziert.

Fahrräder aus nachwachsendem Bambus:

my Boo GmbH

Firmensitz: Sarzbüttel bzw. Kiel (Schleswig-Holstein)
Gründung: 2012

Alles begann im Jahr 2012, als die Gründer Maximilian und Jonas ein Bild von einem Bambusfahrrad von Niklas aus Ghana geschickt bekommen haben. Die Begeisterung war groß, ein Fahrrad aus einem nachwachsenden Rohstoff in Ghana zu bauen. Schnell war der passende Partner mit dem sozialen Projekt „Yonso Project“ gefunden. So konnten sie von Beginn an einen Kreislauf in Ghana in Gang setzen, von dem die ganze Region profitiert.
Dein individuelles Traumfahrrad wird in ihrer Manufaktur in Kiel gebaut. Dabei ist es ihnen nicht nur wichtig, dass dein Fahrrad perfekt zu deinen Bedürfnissen passt, sondern sie sind auch davon überzeugt, dass jeder Teil der Wertschöpfungskette im gleichen Maße profitieren muss. Sie reisen jährlich nach Ghana und optimieren dort ständig die Produktionsprozesse und Qualitätskontrolle, sodass jeder my Boo Fahrradrahmen perfekt ist. Inzwischen sind sie ein Team aus etwa 45 Mitarbeitern, die täglich mit großer Motivation daran arbeiten, das my Boo zu verbessern und weiterzuentwickeln.
Quelle: Text erstellt anhand der Firmenseite: https://www.my-boo.de; Stand: 20.03.2021

my Afram - Bambus-Rad. Quelle & ©: my Boo GmbH
my Afram - Bambus-Rad.
Quelle & ©: my Boo GmbH

Klappbares E-Bike aus dem Schwarzwald:

myvélo GmbH

Firmensitz: Hohberg (Baden-Württemberg)
Gründung: 2018

Fabian und Vincent, die Gründer von myvélo, sind seit Kindheitstagen begeisterte Pedalisten. So entstand die Idee zu myvélo, die sie 2018 mit der Gründung des Unternehmens in Offenburg im Schwarzwald umgesetzt haben. Anfangs lag der Focus auf qualitativ hochwertigen und funktionalen E-Klapprädern. Und noch immer gehören die weiterentwickelten E-Klappräder Rio und Palma mit ihrer Fatbike-Bereifung zu den Topsellern im Online-Shop und haben die Modelle Zürich und Berlin abgelöst. Der Anspruch war von Anfang an, sichere und komfortable E-Klappräder aus hochwertigen Materialien und Komponenten zu verkaufen. Dabei sollten die Räder weitestgehend in Deutschland, speziell ihn ihrer Heimatregion „Black Forest“ produziert werden. Das sorgt für Qualität, schafft Arbeitsplätze, verkürzt Handelsketten – und garantiert eine schnelle und sichere Lieferung. Gemäß dem Firmenmotto möchten sie mit ihren Rädern Individualität und Funktionalität miteinander verschmelzen und so jedem die Vorteile eines E-Bikes zugänglich machen.
Quelle: https://myvelo.de; Stand: 02.08.2022

Klappbares E-Bike. Quelle & ©: myvélo GmbH.
Klappbares E-Bike.
Quelle & ©: myvélo GmbH.

Auf der Webseite von myvélo konnte ich zwar keine expliziten Hinweise auf eine nachhaltige Produktion finden, aber wenn man durch den Kauf dieses Klapprads sein Auto ab und zu stehen lässt, ist das für mich schon ein gutes Argument für den Umweltschutz…

Ultra-leichtes E-Bike (nur 14 kg!):

Ridetronic GmbH

Firmensitz: München (Bayern)
Gründung: 2018

E-Bike fahren und die Umwelt schonen klingt toll, aber bislang musste man sich entscheiden: Entweder ein klobiges, schweres Bike fahren oder das ständige Laden eines leichteren Rads, das keinen wechselbaren Akku hat. Doch für die beiden Gründer von Ridetronic war schon früh klar: die Zukunft der urbanen Mobilität ist zweirädrig und elektrisch. Daher nutzten der gelernte Maschinenbauingenieur Tom und sein späterer Mitgründer Paul, der an der Entwicklung von Batterien für Elektroautos arbeitete, ihr gemeinsames Know-how und entwickelten ein E-Bike, das leicht, stylish und nachhaltig ist. Dabei setzten sie am Herzstück der Elektrobikes an und entwickelten eine komplett neue und einzigartige Antriebseinheit. Somit schafften sie mit ihren Bikes die Brücke zwischen ausgereifter Technologie durch herausnehmbare, inhouse entwickelte Batterie und einem Leichtgewicht für Elektrofahrräder (14 kg), womit auch der Pendler-Alltag problemlos zu bewältigen ist. Regionale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit ist dem Unternehmen wichtig und so wird neben der eigens entwickelten Batterie und dem Controller auch der Hub-Motor mit recyclebarem Design in Deutschland produziert. Nach dem 3. Platz bei der Erfindershow „Das Ding des Jahres“ 2018 sind Kund:innen und Fachwelt nach wie vor begeistert.
Quelle: Text erstellt anhand der Firmenseite: https://www.ridetronic.de und GREEN ROCKET; Stand: 02.08.2022

Ultra-leichtes E-Bike. Quelle & ©: ridetronic GmbH.
Ultra-leichtes E-Bike.
Quelle & ©: ridetronic GmbH.
  • Ridetronic wurde übrigens u.a. über eine Crowdfunding-Kampagne auf GREEN ROCKET finanziert.

Flixbus ist ein Startup aus Deutschland!

Flixmobility SE

Firmensitz: München (Bayern)
Gründung: 2013

Flix wurde als Startup FlixBus von den drei jungen Unternehmern Jochen Engert, André Schwämmlein und Daniel Krauss in München gegründet, um nachhaltiges Reisen bequem und gleichzeitig bezahlbar zu machen. Nach dem Fall des Bahnmonopols in 2013 setzte sich FlixBus selbst gegen internationale Großkonzerne durch: Heute ist Flix ein globaler Mobilitätsanbieter und verändert seit 2013 unter den Marken FlixBus und später auch mit FlixTrain für Millionen von Menschen weltweit die Art zu Reisen. Als Kombination aus Tech-Startup, E-Commerce-Unternehmen und klassischem Verkehrsbetrieb ist FlixBus in vielen Regionen zum Marktführer geworden und hat innerhalb kürzester Zeit Europas größtes Fernbusnetz geschaffen. FlixTrain bietet seit 2018 zudem ein kontinuierlich wachsendes Angebot an Zugverbindungen und intermodalen Reiseoptionen. Die Vision von Flixmobility ist es, smarte und nachhaltige Mobilität für alle zu ermöglichen, die die Welt entdecken wollen. Dank einfacher Buchung und einem stetig wachsenden Angebot bieten sie Millionen Reisenden ein bequemes, preiswertes und umweltfreundliches Reiseerlebnis. Dabei erfüllen die grünen Fernbusse und Fernzüge höchste Komfort-, Sicherheits- und Umweltstandards und bieten die ökologische Alternative zum Individualverkehr.
Quelle: https://www.flixbus.de; Stand: 02.08.2022

Flixbus und Flixtrain. Quelle & ©: Flixmobility SE.
Flixbus und Flixtrain.
Quelle & ©: Flixmobility SE.
  • 26.01.2022 bei finanzen.net: „Das Münchner Unternehmen, das vor allem für seine Marken Flixbus und Flixtrain bekannt ist, firmiert ab sofort als Europäische Aktiengesellschaft (SE), wie Flixmobility am Mittwoch mitteilte. Mit dieser Rechtsform wäre für die bisherige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) auch ein Börsengang möglich. Derzeit gebe es aber in diese Richtung nichts zu verkünden, betonte eine Sprecherin.“

Die Deutsche Bahn AG ist zwar kein Startup und auch nicht börsennotiert, aber zusammen mit dem Fernbus eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel! Daher habe ich euch hier gleich Links zu attraktiven Angeboten der Deutschen Bahn AG eingefügt:

Der Sion: ein Solarauto, das sich selbst lädt:

Sono Motors GmbH

Firmensitz: München (Bayern)
Gründung: 2016

Sono Motors hat es sich zur Aufgabe gemacht, die globale Mobilität grundlegend zu revolutionieren. Die Mission des Unternehmens ist es, jedes Fahrzeug mit Solarzellen auszustatten. Die unternehmenseigene Solartechnologie wurde entwickelt, um eine nahtlose Integration in alle Fahrzeugtypen zu ermöglichen, CO2-Emissionen zu reduzieren und den Weg für eine klimafreundliche Mobilität zu ebnen. Mit dem Sion entwickelt Sono Motors das weltweit erste Solar Electric Vehicle (SEV) für die breite Masse. Unterstützt von einer starken Community konnte Sono Motors bereits mehr als 19.000 angezahlte Reservierungen für den Sion verzeichnen. Diese Fahrzeuge werden im Rahmen einer Auftragsfertigung hergestellt. Die Auslieferung an die Kunden soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 beginnen. Die Solartechnologie wird für den Einsatz in weiteren Fahrzeugen wie Bussen, Anhängern, Lastwagen, Wohnmobilen, Zügen und Booten auch an andere Hersteller lizenziert.
Quelle: Text erstellt anhand der Firmenseite: https://sonomotors.com/de; Stand: 02.08.2022

Sion - das Solarauto. Quelle & ©: Sono Motors GmbH.
Sion - das Solarauto.
Quelle & ©: Sono Motors GmbH.
  • Wer macht meine Umweltsünden klimafreundlich? Reportage vom 02.09.2021 bei plan b: unter anderem mit Sono Motors -> Sono Motors stand kurz vor der Insolvenz und konnte nur über Crowdfunding gerettet werden.
  • Sono Motors wurde übrigens u.a. über eine Crowdfunding-Kampagne auf WIWIN finanziert.
  • Seit 2021 ist Sono Motors an der NASDAQ gelistet: WKN A3C7QW.

als Genossenschaftsmitglied gemeinsam eine Autoflotte nutzen:

StattAuto eG

Firmensitz: Kiel / Lübeck
Gründung: 1991

CarSharing liegt voll im Trend. Gerade in den Städten entscheiden sich Immer mehr Menschen gegen ein eigenes Auto und teilen sich mit anderen ein Fahrzeug. Wenn man bedenkt, dass ein privat genutztes Auto im Durchschnitt 23 Stunden pro Tag nutzlos herumsteht, ist CarSharing eine clevere Alternative. So gibt es weniger Autos auf den Straßen, weniger Parkplätze und mehr Freiraum für Kinder, Bäume und Fahrräder. In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 160 professionelle Anbieter, aber nur eine CarSharing-Genossenschaft – die StattAuto eG in Lübeck und Kiel. Die über 600 Mitglieder sind gleichzeitig Teilhaber der Genossenschaft und wissen, dass sie gemeinsam viel bewegen können. Im Mittelpunkt steht als starke Überzeugung der Sharing-Gedanke. Anders als bei großen Unternehmen, die auf Gewinn ausgerichtet sind, investieren die Mitglieder von StattAuto direkt in neue Fahrzeuge und Stationen. Und davon profitieren alle. Derzeit sind es rund 170 Autos an 74 Standorten in Lübeck, Kiel und Umgebung – Tendenz steigend – und darauf sind sie alle stolz.
Quelle: https://www.stattauto-hl.de; Stand: 14.08.2022

StattAuto Kiel/Lübeck. Quelle & ©: StattAuto eG.
StattAuto Kiel/Lübeck.
Quelle & ©: StattAuto eG.

Ich hoffe ihr habt ein paar tolle Anregungen gefunden!

Bezüglich Lob, Kritik oder Verbesserungsvorschlägen freue ich mich über eine Mail an:
admin[at]umwelt-investments.de.

Ich persönlich finde es einfach klasse, dass es in den letzten Jahren so viele Gründungen im Bereich Nachhaltigkeit gab und hoffe, dass diese Firmen noch lange Bestand haben werden!

  Mit unseren zielgerichteten Käufen können wir dazu beitragen und so die Welt der Firmen von morgen prägen.