Aktien aus dem Bereich der Energiewirtschaft

In Aktien von Firmen aus dem Solar- oder Windenergie-Bereich oder der Batterieherstellung investieren

Aufgeschlüsselt nach Sektoren hat die Energiewirtschaft mit 37,8% den mit Abstand größten Anteil an den Treibhausgasemissionen in Deutschland (siehe Infografik). Trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien kommt derzeit noch immer ein Großteil des Stroms aus Kohlekraftwerken, die Stein- und Braunkohle verfeuern.
Der Ausstieg aus der Atomkraft führt dazu, dass länger als eigentlich vorgesehen an Kohlekraftwerken festgehalten wird. (Quelle: NDR Ratgeber vom 28.05.2019)

Energiewirtschaft: Von Kohle zu Wind & Solar

Ziele:
Reduktion der Kohlekraftwerke
Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit soll die Kohleverstromung bis spätestens 2038 beendet werden. Die Treibhausgasemissionen aus der Energiewirtschaft sollen bis 2030 gegenüber 1990 um 62% gesenkt werden. (Quelle: „Klimaschutz in Zahlen – Fakten, Trends und Impulse deutscher Klimapolitik“ – Ausgabe 2020 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.)

Steigerung des Ausbaus erneuerbarer Energien
Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit soll der Ausbau erneuerbarer Energien bis 2030 auf einen  Anteil von 65% am Stromverbrauch gesteigert werden.

Möglichkeiten als Investor
Bei den Firmen, die aktuell noch Kohlekraftwerke betreiben, kann man als Miteigentümer mit seiner Stimme auf der Hauptversammlung dafür eintreten, die Kohlekraftwerke so schnell wie möglich abzuschalten und den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Oder man investiert sein Geld nur in Aktien von Firmen, die sich ausschließlich den erneuerbaren Energien widmen (s.u).

Hinweis: Zum Investieren in Aktien, Anleihen oder ETFs benötigt man zunächst ein Depot (eine Art Konto für Wertpapiere). Das für euch passende Depot könnt ihr mit dem Vergleichsrechner von financeAds auf der ETF-Seite ermitteln.

Ist RWE „schlecht“, weil sie auch noch Kohlekraftwerke betreiben,
oder sind sie „gut“, weil sie die Emissionen seit 2012 um ca. 6% pro Jahr gesenkt haben?

RWE AG (WKN: 703712)

Firmensitz: Essen (NRW)

„RWE ist ein international führender Energieversorger mit Hauptsitz in Essen. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Produktion von Strom. Dabei setzt das Unternehmen zunehmend auf die Energiequellen Wind und Sonne. Zu den Kernaktivitäten zählen auch die Speicherung von Strom und Gas, das Wasserstoffgeschäft, der Handel mit energienahen Commodities sowie das Angebot innovativer Energielösungen für Industriekunden. Im Geschäftsjahr 2021 hat der RWE-Konzern einen Umsatz von 24,5 Mrd. € (ohne Erdgas- und Stromsteuer) erwirtschaftet. Die wichtigsten Märkte von RWE sind Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und die USA. Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist das Unternehmen in einer Vielzahl weiterer Länder aktiv. Mitte November 2021 hat RWE im Rahmen eines Kapitalmarkttages über ihre Wachstumsstrategie mit dem Titel „Growing Green“ informiert. Im Zehnjahreszeitraum von 2021 bis einschließlich 2030 sollen insgesamt rund 50 Mrd. € in neue Windparks, Solaranlagen, Batteriespeicher, Back-up-Kapazitäten und Elektrolyseure investiert werden. Auf Nettobasis, unter Einbeziehung der Mittelrückflüsse aus Desinvestitionen, werden Investitionen von etwa 30 Mrd. € erwartet. Inklusive Batteriespeicher und Elektrolyseure will das Unternehmen bis Ende 2030 seine Erzeugungsleistung auf rund 50 GW netto verdoppeln. Mit den Erzeugungskapazitäten wird sich auch das bereinigte EBITDA deutlich erhöhen. Für das Jahr 2030 wird ein Niveau von 5 Mrd. € erwartet, das vollständig aus dem grünen Kerngeschäft stammt. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2021 lag das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft bei 2,8 Mrd. €. Flankiert wird die Wachstumsoffensive von einem zügigen Kohleausstieg. In Großbritannien und Deutschland hat RWE bereits 2019 bzw. 2021 die Verstromung von Steinkohle beendet. Anfang 2022 befanden sich noch RWE-Braunkohlekraftwerke mit einer Kapazität von insgesamt 7,6 GW im kommerziellen Betrieb. Das ist ein Drittel weniger als 2015. Nach aktueller Gesetzeslage soll der letzte Block 2038 vom Netz gehen. Auch für die Kernenergie gibt es einen klaren Ausstiegsfahrplan: Ende 2021 ist der vorletzte RWE-Block Gundremmingen C vom Netz gegangen; das letzte von RWE betriebene Kernkraftwerk Emsland wird Ende 2022 folgen. RWE hat sich außerdem vorgenommen, bis spätestens 2040 klimaneutral zu sein. Damit bezieht sich das Unternehmen nicht nur auf den eigenen Treibhausgasausstoß, sondern ebenso auf den in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Auch für 2030 hat RWE sich ein Emissions-minderungsziel gesetzt. Dieses steht im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen, wie die unabhängige Science Based Targets initiative Ende 2020 offiziell bestätigt hat.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

  • 2018 war RWE auf Platz 1 der Liste der größten deutschen Kohlenstoffdioxidemittenten (Quelle: Wikipedia)
  • Um als Miteigentümer das Engagement in Richtung ESG (Umwelt, Soziales & Unternehmensführung) zu erhöhen, kann man seine Stimmrechte beispielsweise an die „Kritischen Aktionäre“ (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.) übertragen. Mit diesen Stimmrechtsübertragungen können sie Hauptversammlungen besuchen, Redebeiträge halten und die Konzernleitungen mit Fragen konfrontieren. Sie vertreten die Anliegen ihrer Mitgliedsorganisationen und Partner sowie von Konzerngeschädigten oder bieten ihnen die Möglichkeit, selbst an den Hauptversammlungen teilzunehmen und dort zu sprechen. Hier der Link zur Konzernkritik an RWE. Allerdings sollte man auch Bedenken, dass die Änderungen nicht von heute auf morgen durchgeführt werden können; hier ist jeder kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig.
  • „Immerhin konnte der größte Klimasünder Deutschlands seine Emissionen deutlich senken. Der Energiekonzern RWE reduzierte durch den Umbau der deutschen Energiewirtschaft seine Emissionen seit 2012 um durchschnittlich 6,1 Prozent pro Jahr. 2018 war es sogar ein Minus von 8,2 Prozent. Dies erreichte der Essener Konzern unter anderem mit der Abschaltung dreier Kohleblöcke. Mit 11,2 Millionen Tonnen Treibhausgasen weniger trug RWE den größten Beitrag zum insgesamt geringeren Ausstoß der Dax-Konzerne in 2018 bei. Dennoch bleibt der Energiekonzern mit 125,4 Millionen Tonnen Emissionen mit weitem Abstand klimaschädlichster Konzern im Dax.“ (Quelle: „Wie Dax-Konzerne den Klimawandel anheizen“ Artikel vom 12.07.2019 von energiezukunft)
  • Seit 13.05.2020 aufgrund der kohlebasierten Energieerzeugung auf der Ausschlussliste von dem Norwegischen Staatsfond. Interessant zu wissen: Norwegen gehört zu den größten Öl- und Gasförderern der Welt!
  • „BASF und RWE wollen bei neuen Technologien für Klimaschutz kooperieren“ – Artikel vom 21.05.21 in der Wirtschaftspresse; und hier das entsprechende YouTube-Video.
  • RWE / Energie im Depot“ – YouTube Video vom 28.03.21 von Aktienfieber.


Werbung für Energiesparen:
Werbung für Energiesparen

…denn die großen Konzerne haben den größten Einfluss…

Siemens Energy AG (WKN: ENER6Y)

Firmensitz: München (Bayern)

„Die Siemens Energy AG ist ein weltweit tätiger Industriekonzern auf dem Energiesektor. Die Gesellschaft spaltete sich im September 2020 als eigenständiges Unternehmen von der Siemens AG ab. Siemens Energy ist nahezu entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette tätig. Das Unternehmen bietet Lösungen zur Energieübertragung und Stromerzeugung an. Zu den wichtigsten Produkten zählen vor allem Gas- und Dampfturbinen, Generatoren, Transformatoren, Kompressoren und weitere Kraftwerkstechnologien für unterschiedliche Energiequellen. Unter anderem werden eine Vielzahl von Industrieanwendungen für die Öl- und Gasindustrie angeboten. Außerdem entwickelt die Siemens Energy AG Technologien im Bereich neuer Energien, wie beispielsweise moderne Wasserstofftechnologien. Über die Mehrheitsbeteiligung an Siemens Gamesa Renewable Energy ist das Unternehmen mit Windenergietechnologien und -dienstleistungen im Bereich erneuerbarer Energien tätig und zählt hierbei zu den weltweiten Marktführern.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Energieversorger der Stadt Mannheim:

MVV Energie AG (WKN: A0H52F)

Firmensitz: Mannheim (Baden-Württemberg)

„Die MVV Energie AG ist ein international tätiger Energieverteiler und Dienstleister. Die Kernkompetenzen liegen bei Strom, Gas, Wärme, Entsorgung und Wasser. Das Unternehmen zählt zu einem der führenden Energiehandelshäuser in Deutschland. Darüber hinaus investiert MVV Energie gezielt in Erneuerbare Energien. Dabei konzentriert sich die Gesellschaft vorrangig auf die dezentrale Energieerzeugung aus Biomasse, Windkraft und Photovoltaik. 2012 übernahm der Versorger sieben Windparks des spanischen Anbieters Iberdrola. Damit verdoppelt MVV seine Stromerzeugungskapazitäten im Bereich Wind. Der Energiehandel fungiert als Bindeglied zwischen Erzeugung, Vertrieb, Beteiligungsgesellschaften und Großhandelsmärkten. Das Stromsegment ist mit einem Umsatzanteil von 50% eines der bedeutendsten Geschäftssegmente der Unternehmensgruppe. Zugleich ist die MVV Energie eines der größten kommunalen und regionalen Gasversorgungsunternehmen in Baden-Württemberg und Eigentümerin eines weitverzweigten Gas-Verteilungsnetzes mit modernen gastechnischen Anlagen für Transport und Verteilung. Das Versorgungsgebiet umfasst über 30 Prozent aller Wohnungen in der Stadt Mannheim sowie die Gemeinden in der Region, im Odenwald und im Kraichgau. Die FS DE Energy GmbH hat im April 2020 entschieden, den Aktionären der MVV Energie AG ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot anzubieten.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Ausbau der erneuerbaren Energien durch MVV. Quelle & ©: MVV AG.
Ausbau der erneuerbaren Energien durch MVV.
Quelle & ©: MVV AG.
  • Hinweis: Aktuell befinden sich nur ca. 4% der Aktien im Freefloat; die anderen Aktien gehören der Stadt Mannheim bwz. einem privaten Investor (Quelle: finanzen.net GmbH; Stand: 20.03.2021).
  • „Zehn Hochkaräter fürs Depot“ – Artikel vom 12.02.21 bei Börse Online; Link zum pdf bei MVV: „Die Mannheimer setzen bei der Stromgewinnung unter anderem auf Biomasse, biogenen Abfall, Biomethan oder auch Windenergie.“
  • Link zum Magazin 2020 von MVV.

„Es ist kaum möglich, dass ein Unternehmen in allen Geschäftsfeldern nachhaltig ist. Auch ein Energieversorger, der jetzt noch sein Geld mit Erdöl und Erdgas verdient, aber zielstrebig die Weichen stellt für den Umbau auf Solarstrom und Windkraft, Bioenergien und Wasserstoff, muss nicht geächtet werden. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis wir ohne die fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas auskommen.“ – Zitat aus dem Buch „Gutes Gewissen und dennoch erfolgreich“ vom Sommer 2020 von der berühmten Börsen-Oma Beate Sander.

Leben mit der Energiewende
Nachfolgend habe ich noch eine interessante Doku-Reihe des freien Autos Frank Farenski gefunden, welche gut zum Thema passt:
„Leben mit der Energiewende -Der Kinofilm – Version 1.6“ – YouTube-Video vom 02.01.2014 (Erstversion aus 2012) von Frank Farenski (ca. 1:32 h).
„Leben mit der Energiewende 2 – 100% regenerativ – Der Film“ – YouTube-Video vom 11.02.2014 (Erstversion aus 2012) von Frank Farenski (ca. 1:42 h).
„Leben mit der Energiewende 3.1 – Selber machen – Der Kinofilm“ – YouTube-Video vom 05.02.2016 von Frank Farenski (ca. 1:48 h).

Und hier noch eine interessante Doku bei Arte:
„Gute Nachrichten vom Planeten: Saubere Energie | Doku | ARTE“ – YouTube-Video vom 10.04.2021 von ARTEde (ca. 43 min).

Energiewirtschaft: Wind & Solar

Solarenergie
Bis 2030 wird die Erzeugungsleistung der Solarenergie von heute etwa 45 Gigawatt auf einen Zielwert von 98 Gigawatt mehr als verdoppelt werden.

Windenergie
Die Erzeugungsleistung der Windenergie an Land soll nach den Plänen der Bundesregierung von etwa 53 GW im Jahr 2019 auf 67 bis 71 GW bis 2030 ansteigen. Auch die Nutzung der Windenergie in der Ost- und Nordsee wird weiter ausgebaut und soll bis 2030 von derzeit 6 Gigawatt auf 20 Gigawatt erhöht werden. Allerdings kam es in den letzten Jahren zu Verzögerungen aufgrund von Windkraftgegnern, was bereits tausende Arbeitsplätze in der Windbrache gekostet hat. (Quelle: „Klimaschutz in Zahlen – Fakten, Trends und Impulse deutscher Klimapolitik“ – Ausgabe 2020 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.)

Sehr schönes & treffendes Zitat von der Webseite der Energiekontor AG:
„Eine nachhaltige Durchdringung des Energiemarktes mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist möglich, wenn die Erzeugungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien unter denen aus fossilen und nuklearen Energieträgern liegen.“ „Sobald dies erreicht ist, fallen viele Barrieren weg, so z. B. die ökonomische: die Nutzer werden sich stets für den günstigeren Anbieter entscheiden, sofern keine weiteren Nachteile damit verbunden sind, zumal, wenn dieser den Strom umweltfreundlich bereitstellt.“

…Investition in einen Hersteller von Windkraftanlagen:

Nordex SE (WKN: A0D655)

Firmensitz: Hamburg

„Die Nordex SE zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Windenergieanlagen. Unter dem Markennamen Nordex führt das Unternehmen leistungsstarke Onshore-Anlagen, vor allem im Megawatt-Bereich. Die Kernkompetenz der Nordex-Gruppe liegt in der Planung und dem Engineering großer Windkraftanlagen für Stark-, Mittel- und Schwachwindstandorte, der Entwicklung und Fertigung von Steuerungen dieser Einrichtungen einschließlich des Netzanschlusses sowie der Fertigung von Rotorblättern für Windkraftanlagen der Megawatt-Klasse. Außerdem ist das Unternehmen auch an der Projektentwicklung von Windparks beteiligt. Nordex übernimmt neben der Produktion außerdem die Errichtung und Instandhaltung von Windturbinen. Für den Betrieb von Windenergieanlagen bietet Nordex die webbasierte Steuerungs- und Visualisierungs-Software Nordex Control. Das Programm ermöglicht die Steuerung und Regelung einer gesamten Windkraftanlage oder eines Windparks sowie die Datenerfassung und ihre Visualisierung. Die gesamte Produktpalette der Nordex-Gruppe wird durch verschiedene Serviceleistungen wie Inspektionen, Wartung und kurzfristige Störungsbeseitigung sowie mit Schulungen für die erfolgreiche Betriebsführung von Anlagen abgerundet.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Windkraftanlage Delta4000 von Nordex. Quelle & ©: Bilder & Footage von Nordex SE
Windkraftanlage Delta4000 von Nordex.
Quelle & ©: Bilder & Footage von Nordex SE

Investition in die Solarbranche:

SMA Solar AG (WKN: A0DJ6J)

Firmensitz: Niestetal (Hessen)

„Die SMA Solar Technology AG entwickelt, produziert und vertreibt Komponenten für die Photovoltaikindustrie. Die Unternehmensgruppe konzentriert sich dabei auf die Herstellung von Solarwechselrichtern. Diese werden benötigt, um den aus Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, der ins Stromnetz eingespeist werden kann. Das Angebotsspektrum ist dabei nicht auf einzelne Modultypen oder Leistungsgrößen beschränkt, sondern an sämtliche auf dem Markt erhältliche Typen anpassbar. Neben Wechselrichtern für netzgekoppelte Anwendungen werden auch Wechselrichter für den Insel- und Backup-Betrieb angeboten. Zum Portfolio gehören außerdem Produkte zur Überwachung und zum Energiemanagement von PV-Anlagen. Darüber hinaus bietet SMA Serviceleistungen wie die Unterstützung bei der Installation und Inbetriebnahme, einen Geräte-Austauschservice sowie eine kostenlose Service-Hotline. In speziellen Schulungen werden zudem Anlagenplaner, Installateure oder Elektrofachkräfte geschult.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand: 24.07.2022

SMA Sunny Boy Solar-Wechselrichter. Quelle & ©: SMA AG.
SMA Sunny Boy Solar-Wechselrichter.
Quelle & ©: SMA AG.


Werbung für nachhaltige Mode:
Werbung für nachhaltige Mode

…weil wir zukünftig noch mehr Windkraftanlagen und Solarparks benötigen werden:

Abo Wind AG (WKN: 576002)

Firmensitz: Wiesbaden (Hessen)

„Die ABO Wind AG plant und errichtet Wind-, Solarparks, Batteriespeicher und Wasserstoffprojekte in 16 Ländern Europas, Lateinamerikas, Nordamerikas und Afrikas. Kernelemente der Geschäftstätigkeit sind Initiierung von Projekten, Standort-Akquise, technische und kaufmännische Planung, Vorbereitung internationaler Bankfinanzierungen und Errichtung schlüsselfertiger Anlagen. Mit der Inbetriebnahme gehen die Anlagen in den Besitz der Betreiber über. ABO Wind verkauft Erneuerbare-Energie-Parks an internationale Energieversorger, Stadtwerke, Bürgerenergiegesellschaften sowie Finanzinvestoren (Versicherungen, Fonds). Als Dienstleister betreut ABO Wind während der operativen Phase mehr als 1.000 Anlagen in neun Ländern. Das Unternehmen fungiert dabei als technischer und kaufmännischer Betriebsführer und erbringt weitere Serviceleistungen (Wartungen, Reparaturen, Tausch von Großkomponenten, Gutachten). Hauptsitz der ABO Wind AG ist Wiesbaden. Die Planer arbeiten von weltweit 24 Büros in Deutschland, Frankreich, Spanien, Finnland, Griechenland, Irland, Großbritannien, den Niederlanden, Ungarn, Polen, Kanada, Kolumbien, Argentinien, Südafrika, Tunesien und Tansania. Anfang 2022 beschäftigt ABO Wind mehr als 900 Mitarbeiter.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Aufbau einer Windkraftanlage. Quelle & ©: Abo Wind AG.
Aufbau einer Windkraftanlage.
Quelle & ©: Abo Wind AG.

Hier mal der sehr interessante Inhalt des Abo-Wind Briefs vom 04.05.21:

„Liebe Freundinnen und Freunde erneuerbarer Energien,

im Jahr 2005 legte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) eine Studie vor, die Windkraftanlagen eine erhebliche Infraschallbelastung unterstellte. Die Behörde ermittelte angeblich einen Infraschallpegel von mehr als 100 Dezibel. 16 Jahre benötigte die BGR, bis sie im April 2021 ihren Irrtum erkannte. Durch einen „systematischen Fehler“ hatte sie den Infraschall durch Windkraft um das 4.000-Fache überschätzt.

Viele Wissenschaftler hatten immer wieder darauf hingewiesen, dass die Berechnung nicht stimmen könne. Das irritierte die Behörde jahrelang nicht. Sie beharrte darauf, dass die Mücke ein Elefant sei. Die völlig unerhebliche Infraschallemission durch Windkraftanlagen erschien als Gesundheitsrisiko. Bürgerinitiativen gegen Windkraft griffen die falsche Studie dankbar auf (Bericht tageszeitung).

So hat die fehlerhafte Studie dazu beigetragen, Windparks zu verhindern. Die Betreiber von Kohlekraftwerken können sich bedanken. Selbst Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der sich selbst oft als Bremser der Energiewende profiliert, sah sich zu einer Entschuldigung veranlasst. „Es tut mir sehr leid, dass falsche Zahlen über einen langen Zeitraum im Raum standen“, sagte er zur Panne der ihm unterstellten Behörde. Er halte den Vorgang für problematisch und wolle ihn aufklären. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Mitgründer und Vorsitzende des Vereins „Vernunftkraft“, der Windkraftanlagen für „ökologischen Irrsinn“ hält, im Wirtschaftsministerium arbeitet (Bericht Spiegel).

Zugleich stimmt das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts hoffnungsfroh: Das Klimaschutzgesetz verletze die Freiheitsrechte künftiger Generationen. Ein Paukenschlag. Das Gericht hat damit auf die Verfassungsbeschwerde von Umweltorganisationen wie Greenpeace und Fridays for Future reagiert. Die Bundesregierung muss nun beim Klimaschutz nachbessern und hat schon eine Gesetzesnovelle noch in dieser Legislaturperiode angekündigt. Mit höheren, ambitionierteren Ausbauzielen und einem klaren Pfad auch für die Zeit nach 2030 stehen die Chancen gut, dass der lahmende Ausbau von Wind- und Solarenergie in Deutschland Fahrt aufnimmt.

Egal, wie die Bundestagswahl im September ausgeht: Die neue Bundesregierung wird sich vor der Klimakrise nicht mehr wegducken können.

Herzliche Grüße
Alexander Koffka“

…Investieren in Windkraftanlagen und Solarparks:

Clearvise AG (ehemals Abo Invest) (WKN: A1EWXA)

Firmensitz: Wiesbaden (Hessen)

„Die clearvise AG ist seit mehr als 10 Jahren ein unabhängiger Stromproduzent aus erneuerbaren Energien mit einem diversifizierten, europäischen Anlagenportfolio. Aktuell umfasst das etablierte Portfolio Energieerzeugungsanlagen mit einer installierten Kapazität von 150 MW mit Schwerpunkt Wind in Deutschland, Frankreich, Irland und Finnland. Dabei profitiert sie im Megawatt-gewichteten Durchschnitt noch über mehr als acht Jahre lang von festen Einspeisetarifen mit einer durchschnittlichen Höhe von 87 EUR/MWh. Im Rahmen einer Drei-Säulen-Akquisitionsstrategie strebt das Unternehmen ein profitables Wachstum an. Der Fokus liegt auf Direktinvestitionen in Wind-Onshore- und PV-Anlagen in Europa in der Größenordnung von 5 bis 50 MW. Über das innovative Co-Entwicklungs- und IPP-Modell ‚clearPartners‘ bietet das Unternehmen kleinen und mittleren Entwicklern an, unabhängig von Einspeisetarifen gemeinsam Erzeugungsbestand aufzubauen. Daneben eröffnet sie Betreibern von Bestandsparks in Wind und Solar die Möglichkeit, über das Modell ‚clearSwitch‘ zu fairen Marktpreisen Bestandsparks als Sacheinlage im ganz- oder teilweisen Tausch gegen Aktien der clearvise AG in das Portfolio einzubringen.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Windpark der Clearvise AG. Quelle & ©: Clearvise AG
Windpark der Clearvise AG.
Quelle & ©: Clearvise AG
  • „Alexander Samwer will Ökostromkonzern im Dax-Maßstab errichten“ – Artikel vom 22.10.2020 im Manager Magazin: „Samwer habe auf Abo Invests außerordentlicher Hauptversammlung am 8. Oktober ein Aktienpaket von 10 Prozent angemeldet, berichtet mm unter Berufung auf Finanzkreise. Insider gehen davon aus, dass Samwer inzwischen weitere Anteile kontrolliert.“
  • Die Firma wird aktuell von SMC Research gecovered – hier geht es zur Bewertung durch SMC.


Werbung für Solarenergie:
Werbung für Solarenergie

Investition in den Ausbau der erneuerbaren Energien:

Energiekontor AG (WKN: 531350)

Firmensitz: Bremen

„Die EnergieKontor AG zählt zu den führenden deutschen Projektentwicklern im Windkraftsektor. Das Unternehmen ist hauptsächlich auf dem Gebiet der Errichtung und des Betriebs von Windparks tätig. Das Leistungsspektrum deckt nahezu die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Standortakquisition über die Finanzierung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe von Windparks. Das Unternehmen verwirklicht Projekte in Deutschland und im europäischen Ausland. Die einzelnen Tätigkeitsbereiche sind die Standortakquisition, die Planung, die Errichtung und Bauaufsicht, die Finanzierung und der Vertrieb sowie der Service und die Betriebsführung. Aufgrund fundierter technischer und wirtschaftlicher Analysen werden potentielle Standorte flächendeckend identifiziert und optimal erschlossen. Zu diesem Zweck erfolgt eine wiederkehrende Analyse der Windenergiepotentiale in Deutschland sowie im europäischen Ausland mittels entsprechendem Kartenmaterial und Computerprogrammen. Nach Identifizierung und Auswahl der Flächen erfolgt der Abschluss von Nutzungsverträgen mit den Grundstückseigentümern sowie eine Klärung der Rahmenbedingungen wie z.B. Genehmigungsfähigkeit, Restriktionen und Möglichkeiten eines Netzanschlusses. Das Unternehmen verhandelt mit den zuständigen Behörden und Energieversorgern, die Anwohner und Gemeinden werden frühzeitig in die Planung einbezogen. Am Ende der Planungsphase steht die Baugenehmigung des Windparks. Eigene Techniker und Ingenieure planen und überwachen den Bau der Windparks bis zur Inbetriebnahme. Bei der Errichtung der Windparks agiert die Gesellschaft herstellerunabhängig. Sie schließt regelmäßig mit verschiedenen Herstellern von Windkraftanlagen Rahmenverträge über Lieferung und Wartung der Anlagen ab.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Wind- und Solaranlagen von Energiekontor. Quelle & ©: Energiekontor AG.
Wind- und Solaranlagen von Energiekontor.
Quelle & ©: Energiekontor AG.
  • Sehr schönes & treffendes Zitat von der Webseite der Energiekontor AG:
    „Eine nachhaltige Durchdringung des Energiemarktes mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist möglich, wenn die Erzeugungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien unter denen aus fossilen und nuklearen Energieträgern liegen.“ „Sobald dies erreicht ist, fallen viele Barrieren weg, so z. B. die ökonomische: die Nutzer werden sich stets für den günstigeren Anbieter entscheiden, sofern keine weiteren Nachteile damit verbunden sind, zumal, wenn dieser den Strom umweltfreundlich bereitstellt.“
  • Die beiden Gründer aus dem Jahr 1990 (Bodo Wilkens und Günter Lammers) sind aktuell (Stand 02.03.2021) im Aufsichtsrat und halten zusammen knapp über 50% der Aktien.
  • Teil der ECRreporter-Liste „Kleine, grüne Spezialwerte“ – Artikel vom 06.04.2020 von ECOreporter.
  • „Alexander Samwer will Ökostromkonzern im Dax-Maßstab errichten“ – Artikel vom 22.10.2020 im Manager Magazin: „Mitte September meldete der Investor den Erwerb von 3 Prozent an der Bremer Energiekontor, einem Projektierer für Wind- und Solarparks.“

Investition in einen Windpark-Projektierer:

PNE AG (WKN: A0JBPG)

Firmensitz: Cuxhaven (Niedersachsen)

„Die international tätige PNE-Gruppe ist ein Projektierer von Windparks an Land und auf See und ein „Clean Energy Solutions Provider“, ein Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Realisiert wurden bisher Projekte mit mehr als 3.100 MW Nennleistung. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie sind Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil des Angebotes. PNE beschäftigt sich dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-X-Lösungen. Die Unternehmensgruppe ist derzeit in 13 Ländern auf vier Kontinenten tätig.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Windmühlen von PNE. Quelle & ©: PNE AG.
Windmühlen von PNE.
Quelle & ©: PNE AG.

Investieren in einen Solarpark-Betreiber:

7C Solarparken AG (WKN: A11QW6)

Firmensitz: Bayreuth (Bayern)

„Die 7C Solarparken AG zählt zu den mittelgroßen Betreibern von Solarparks in Deutschland. Alle laufenden Tätigkeiten erfolgen mit Eigenkompetenzen der Gesellschaft. 7C Solarparken verfügt über eine eigene O&M-Abteilung. Sämtliche administrative und unterstützende kaufmännische Tätigkeiten in den Bereichen Akquise, Finanzierung und Verbesserung der laufenden Betreibergesellschaften werden hausintern durchgeführt. Die 7C Solarparken AG ist im September 2014 aus der Übernahme der Colexon Energy AG durch die belgische 7C Solarparken NV hervorgegangen.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Solarpark von 7C Solarparken. Quelle & ©: 7C Solarparken AG.
Solarpark von 7C Solarparken.
Quelle & ©: 7C Solarparken AG.

kommt noch…


Werbung für Biokosmetik:
Werbung für Biokosmetik

…in Wind- und Solarparks investieren:

Encavis AG (WKN: 609500)

Firmensitz: Hamburg

„Die Encavis AG (ehemals Capital Stage AG) ist als Stromanbieter vornehmlich im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Das Unternehmen erwirbt und betreibt Solarkraftwerke und (Onshore-)Windparks in Deutschland sowie in weiteren europäischen Ländern. Innerhalb der Encavis-Gruppe ist die Encavis Asset Management AG auf den Bereich Institutioneller Anleger spezialisiert. Mit der Encavis Technical Services GmbH verfügt die Encavis-Gruppe zudem über eine Service-Einheit für die technische Betriebsführung von Solarparks. Die Encavis AG entstand 2018 durch den Zusammenschluss der Capital Stage AG mit der CHORUS Clean Energy AG.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Solarpark Krumbach der Encavis AG. Quelle & ©: Mediathek der Encavis AG.
Solarpark Krumbach der Encavis AG.
Quelle & ©: Mediathek der Encavis AG.

…damit landwirtschaftliche Nutzung und Solarparks sich gegenseitig nicht mehr ausschließen:

TubeSolar AG (WKN: A2PXQD)

Firmensitz: Augsburg (Bayern)

„Die TubeSolar AG hat als Spin-off die Laborfertigung von OSRAM/LEDVANCE in Augsburg übernommen und die Patente von LEDVANCE und Frau Dr. Vesselinka Petrova-Koch erworben. Die TubeSolar AG nutzt diese patentgeschützte Technologie seit 2019 zur Entwicklung und Herstellung von Photovoltaik-Dünnschicht-Röhren, die zu Modulen zusammengefügt werden und deren Eigenschaften gegenüber herkömmlichen Solarmodulen zusätzliche Einsatzgelegenheiten in der Solarstromerzeugung ermöglichen. Die Technologie soll vor allem im Agrarbereich eingesetzt werden und landwirtschaftliche Produktionsflächen überspannen.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Solarzellen innerhalb der Röhrentechnologie. Quelle & ©: TubeSolar AG.
Solarzellen innerhalb der Röhrentechnologie.
Quelle & ©: TubeSolar AG.

…seit Nov. 2019 an der Börse:

Pacifico Renewables Yield AG (WKN: A2YN37)

Firmensitz: Grünwald (Bayern)

„Die Pacifico Renewables Yield AG ist ein im Freiverkehr der Düsseldorfer Börse und deren Qualitätssegment mit zusätzlichen Anforderungen (Primärmarkt) (ISIN: DE000A2YN371) notierter unabhängiger Energieerzeuger mit dem Ziel, ein schrittweise wachsendes Portfolio aus Anlagen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen aufzubauen. Durch über Europa verteilte operative Wind- und Photovoltaikkraftwerke bietet die Gesellschaft ein klares und diversifiziertes Profil mit stabilen und prognostizierbaren Erträgen.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Erneuerbare Energien. Quelle & ©: Pacifico Renewables Yield AG.
Erneuerbare Energien.
Quelle & ©: Pacifico Renewables Yield AG.


Werbung: mit Bäumen CO2 kompensieren!
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Energiewirtschaft: Energienetze

„Mit der Verbreitung klimafreundlicher Technologien verändern sich die Anforderungen an die Infrastruktur. So erfordert zum Beispiel der starke Ausbau der Wind­energie in Norddeutschland den Ausbau der Übertra­gungsnetze, um den Strom über lange Strecken von den Produktionsgegenden im Norden Deutschlands zu den Verbrauchszentren in Mittel- und Süddeutschland zu transportieren.“ (Quelle: „Klimaschutz in Zahlen – Fakten, Trends und Impulse deutscher Klimapolitik“ – Ausgabe 2020 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.)

…denn der ganze [grüne] Strom muss schließlich auch verteilt werden:

E.ON SE (WKN: ENAG99)

Firmensitz: Essen (NRW)

„Die E.ON SE ist eines der weltweit größten privaten Energieunternehmen. Der Konzern konzentriert sich vornehmlich auf die Bereiche Energienetze und Kundenlösungen. Im Geschäftsfeld Energienetze werden die Verteilnetze für Strom und Gas und die damit verbundenen Aktivitäten zusammengefasst. Zu den Hauptaufgaben in diesem Geschäftsfeld gehören der sichere Betrieb der Strom- und Gasnetze, die Durchführung aller erforderlichen Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen sowie die Erweiterung der Strom- und Gasnetze, oft im Zusammenhang mit der Realisierung von Kundenanschlüssen. Im Feld Kundenlösungen richtet sich E.ON an Privatkunden sowie mittelständische und große Unternehmen und bietet dabei Produkte und Dienstleistungen, u.a. zur Steigerung der Energieeffizienz. Seit 2016 erfuhr der Konzern einige Umstrukturierungen: Das ehemalige Kerngeschäft der konventionellen Ennergieerzeugung wurde abgespalten und in einem eigenen Unternehmen, Uniper, an der Börse platziert. Bei der Übernahme von innogy im Juni 2020 gingen die Verteilnetze des Versorgers an E.ON über; im Tausch dafür erhält der Konkurrent RWE, Haupt-Anteilseigner an der innogy, das ehemalige Geschäft um Erneuerbare Energien der E.ON.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Investieren in IT zur intelligenten Stromverteilung:

PSI Software AG (WKN: A0Z1JH)

Firmensitz: Berlin

„Die Software PSI AG entwickelt und integriert auf der Basis eigener Software individuelle Lösungen für das Energiemanagement (Elektrizität, Gas, Öl, Wasser), unternehmensübergreifendes Produktionsmanagement (Bergbau, Metall, Maschinen- und Anlagenbau, Automotive, Logistik) sowie Infrastrukturmanagement für Umwelt, Verkehr und Sicherheit. PSI bietet Softwareprodukte und Individuallösungen für die Führung, Steuerung und Optimierung großer Netzinfrastrukturen und komplexer Produktions- und Logistikprozesse. Zum Portfolio gehören Leitsysteme für Energieversorger, Produktionsmanagement- und Logistiklösungen für internationale Konzerne und große mittelständische Unternehmen, leittechnische Anwendungen für Verkehrssysteme und Betriebe sowie Leitsysteme für Katastrophenschutz und die öffentliche Sicherheit.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Leitwarte DB Energie GmbH von PSI Software AG. Quelle & ©: Bildmaterial der PSI Software AG.
Leitwarte DB Energie GmbH von PSI Software AG.
Quelle & ©: Bildmaterial der PSI Software AG.
  • E.ON ist mit ca. 18% an der PSI Software AG beteiligt (Quelle: finanze.net GmbH; Stand: 24.02.2021)
  • „PSI im Überblick“ – Imagefilm vom 05.0.2012 von PSI Software AG (ca. 2 min).


Werbung für intelligentes Energiesparen:
Werbung für intelligentes Energiesparen

…dezentrale Energieversorgung als Alternative zu großen Kraftwerken:

2G Energy AG (WKN: A0HL8N)

Firmensitz: Heek (NRW)

„2G Energy AG gehört zu den etablierten Unternehmen auf dem deutschen Markt für dezentrale Energieerzeugung. Die Firma hat sich auf die Herstellung von Energieerzeugungssystemen mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Blockheizkraftwerken (BHKW), die mit Erdgas und Biogas betrieben werden können, spezialisiert. Die KWK-Anlagen haben Leistungen von 20 kW bis 2.000 kW und sorgen für eine unabhängige Versorgung mit Strom und Wärme. Eingesetzt werden können sie in verschiedensten Branchen wie Gewerbe und Industrie, Krankenhäusern und Pflegeheimen, Schwimmbäder sowie Wohnimmobilien. Neben der Herstellung der BHKWs bietet das Unternehmen ganzheitliche Lösungen wie Planung und Installation sowie Service- und Wartungsleistungen an. Folglich ist die Gesellschaft in der Lage, nahezu die komplette Wertschöpfungskette im Zusammenhang mit der Errichtung von BHKW-Anlagen abzudecken.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Blockheizkraftwerk „Aura“ von 2G Energy. Quelle & ©: 2G Energy AG.
Blockheizkraftwerk „Aura“ von 2G Energy.
Quelle & ©: 2G Energy AG.

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Energiespeicher: Wasserstoff

Spezialist bei Industie-Gasen (u.a. auch Wasserstoff):

Linde plc (WKN: A2DSYC)

Firmensitz: Dublin (Irland)

„Linde plc ist ein weltweit führender Technologiekonzern, der in den Bereichen Industriegase und Engineering in über 100 Ländern tätig ist. Das Unternehmen produziert Industriegase, die anschließend in verschiedenen Bereichen wie dem Energiesektor, der Stahlproduktion, der Chemieverarbeitung, dem Umweltschutz oder medizinischen Therapien zum Einsatz kommen. Darüber hinaus umfassen die weiteren Unternehmensaktivitäten Planung und Bau von Industrieanlagen für verfahrenstechnische Projekte sowie die Herstellung von Anlagenkomponenten. Dienstleistungen wie Ingenieurberatung, Projektmanagement, Personalschulung und Kundendienst runden das Portfolio ab. Die Strategie der Linde Group ist dabei auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Im Oktober 2018 entstand der heutige Konzern Linde plc durch die Fusion der deutschen Linde AG mit deren amerikanischem Konkurrenten Praxair Inc.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Von Linde habe ich leider keine Freigabe für die Nutzung ihres Bildmaterials erhalten. Stand: 10.05.2021.

Austausch von Diesel-Generatoren durch umweltfreundliche Wasserstoff-Brennstoffzellen:

SFC Energy AG (WKN: 756857)

Firmensitz: Brunnthal (Bayern)

„Die SFC Energy ist eine weltweit führende Unternehmensgruppe für mobile Energielösungen und Power Management für Industrie-, Verteidigungs- und Freizeitmärkte mit Fokus auf die Öl & Gas Industrie. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt Energieversorgungssysteme und deren Komponenten unter anderem auf Basis der Brennstoffzellentechnologie. Zum Angebot gehören außerdem Zubehör und Ersatzteile, insbesondere Tankpatronen, sowie Lösungen für die Kombination von Brennstoffzellenprodukten mit anderen Stromquellen und –verbrauchern. Das Unternehmen verfügt des Weiteren über eine etablierte Tankpatroneninfrastruktur für den Treibstoff Methanol und produziert kommerzielle Serienprodukte im Bereich von Methanol-Brennstoffzellen. SFC Energy kooperierte bislang mit der Hymer Gruppe, Trigano, Webasto, der Deutschen Bundeswehr, der U.S. Army und der U.S. Air Force. Mit der Einführung des EFOY ProCube und SFC Power Manager in den Märkten Industrie und Verteidigung hat SFC bereits erste Gesamtsystemlösungen erfolgreich auf den Markt gebracht. Dabei werden die Produkte vermehrt als Systemlösung zur Stromversorgung gemäß den Kundenbedürfnissen geliefert. Der Konzern besteht aus der SFC Energy AG, der SFC Energy Inc. in den USA, der PBF Group B.V. in den Niederlanden und deren Tochterunternehmen sowie der Simark Controls Ltd. in Kanada.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Brennstoffzelle mit Lithium-Batterie von SFC Energy. Quelle & ©: SFC Energy AG.
Brennstoffzelle mit Lithium-Batterie von SFC Energy.
Quelle & ©: SFC Energy AG.

Energiespeicher: Batterien & Ladesysteme

Achtung: durch den steigenden Bedarf an (Lithium-Ionen) Batterien wird zukünftig auch viel mehr dieser Rohstoffe (z.B. Lithium) in Minen abgebaut werden…

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…Investments in Batteriesysteme der neuesten Generation:

Akasol AG (WKN: A2JNWZ)

Firmensitz: Darmstadt (Hessen)

„AKASOL ist ein Entwickler und Hersteller von überwiegend flüssiggekühlten, aufladbaren Hochleistungs-Lithium Ionen („Li-Ionen“) Batteriesystemen für Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb. Die Systeme finden Anwendung in Bussen, Nutzfahrzeugen, Schienenfahrzeugen, Schiffen, Industriefahrzeugen und stationären Applikationen. Es besteht ein Übernahmeangebot seitens des US-Unternehmens BorgWarner.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Batteriesysteme von Akasol. Quelle & ©: Akasol AG.
Batteriesysteme von Akasol.
Quelle & ©: Akasol AG.
  • „Nach Unterzeichnung des Business Combination Agreement hat BorgWarner die Entscheidung veröffentlicht, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Aktien der AKASOL zum Preis von EUR 120,00 in bar je AKASOL-Aktie abzugeben.“ Quelle: Akasol AG; Stand: 15.02.2021

…IBU-tec ist auch im Batteriegeschäft aktiv:

IBU-tec AG (WKN: A0XYHT)

Firmensitz: Weimar (Thüringen)

„Die IBU-tec advanced materials AG ist ein hochspezialisierter Entwicklungs- und Produktionsdienstleister der Industrie für thermische Verfahrenstechnik zur Behandlung anorganischer Pulver und Granulate. Diese erhalten dadurch veränderte und überlegene Materialeigenschaften. IBU-tec adressiert über seine internationale Kundenbasis weltweite Trends, wie Green-Mobility (E-Mobility und Autokatalysatoren), Green-Economy (u. a. CO2- reduzierte Baustoffe, Seltene Erden, stationäre Energiespeicherung) und Medizintechnik (u. a. künstliche Gelenke und Zahnersatz).“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Produktionsgelände der BNT Chemicals GmbH in Bitterfeld-Wolfen, einer Tochter der IBU-tec advanced materials AG. Quelle & ©: IBU-tec advanced materials AG.
Produktionsgelände der BNT Chemicals GmbH in Bitterfeld-Wolfen, einer Tochter der IBU-tec advanced materials AG.
Quelle & ©: IBU-tec advanced materials AG.

…denn E-Autos brauchen E-Tankstellen:

Compleo Charging Solutions AG (WKN: A2QDNX)

Firmensitz: Dortmund (NRW)

„Die Compleo Charging Solutions AG ist ein führender deutscher Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen bietet AC- und DC-Ladestationen für öffentliches und halböffentliches Laden sowie für Flotten- und Mitarbeiternutzung an. DC-Ladestationen übernehmen die Umwandlung von Wechselstrom zu Gleichstrom, während bei AC-Ladestationen das Gleichrichten vom On-Board-Ladegerät übernommen wird. Compleo übernimmt bei der Umsetzung der Projekte die Planung, Installation und Inbetriebnahme bis hin zum After-Sales-Service. Somit bietet das Unternehmen ihren Kunden von der Planung über die Inbetriebnahme bis hin zur Wartung und Fehlerbehebung Komplettlösungen aus einer Hand an. Zu den Kunden gehören unter anderem große Unternehmen wie die Deutsche Post, Telekom oder Siemens, Unternehmen aus der Elektromobilitätsbranche, wie z.B. Allego, Clever und EWE Go, führende Einzelhändler und zahlreiche Stadtwerke. Seit 2009 installierte Compleo mehr als 35.000 Ladestationen in weiten Teilen Europas mit Schwerpunkt auf dem deutschen Markt. Die Compleo Charging Solutions AG entwickelt ihre Kernprodukte aus hochwertigen und innovativen Hardware- und eingebetteten Softwarelösungen selbst, die durch eine Reihe von Patenten geschützt sind.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

E-Tankstelle von Compleo in Bochum. Quelle & ©: Mediengalerie der Compleo AG.
E-Tankstelle von Compleo in Bochum.
Quelle & ©: Mediengalerie der Compleo AG.

…Batterien für alle Anwendungen, inklusive Hörgeräte und Kopfhörer:

Varta AG (WKN: A0TGJ5)

Firmensitz: Ellvangen (Baden-Württemberg)

„Die VARTA AG als Muttergesellschaft der Gruppe ist über ihre hauptsächlichen operativen Tochtergesellschaften VARTA Microbattery GmbH und VARTA Storage GmbH in den Geschäftssegmenten Microbatteries und Energy Storage Solutions tätig. Als einer der zwei weltweit größten Hersteller von Mikrobatterien für Hörgeräte (gemessen am Produktionsvolumen) ist die VARTA Microbattery GmbH ein Pionier im Mikrobatteriesektor. Die Mikrobatterien für Hörgeräte werden unter der Marke power one sowie als White Label-Produkte für führende Hörgerätehersteller und Batteriemarken produziert, verkauft und vermarktet. Daneben ist die VARTA Microbattery GmbH bestrebt, ihre Expertise im Bereich der Mikrobatterien für Hörgeräte auf den Wachstumsmarkt für wiederaufladbare Mikrobatterien für die Unterhaltungselektronik und eine Vielzahl an industriellen Anwendungen zu übertragen. Durch ihre Tochtergesellschaft VARTA Storage GmbH fokussiert sich die Gruppe auf das Design, die Systemintegration und die Montage von stationären Lithium-Ionen-Energiespeichersystemen für Haushalte und maßgeschneiderte Batteriespeichersysteme für OEM-Kunden. Mit vier Produktions- und Fertigungsstätten in Europa und Asien sowie Vertriebszentren in Asien, Europa und den USA sind die operativen Tochtergesellschaften der Gruppe derzeit in über 75 Ländern weltweit tätig.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Batterien der Varta AG. Quelle & ©: Varta AG.
Batterien der Varta AG.
Quelle & ©: Varta AG.

Investition in Batteriesysteme:

Voltabox AG (WKN: A2E4LE)

Firmensitz: Delbrück (NRW)

„Die Voltabox AG ist ein Systemanbieter für Elektromobilität in industriellen Anwendungen. Mit seinen sicheren und wirtschaftlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen ist das Unternehmen ein Wegbereiter für nachhaltige Mobilität. Das Unternehmen verfügt über die drei Geschäftsbereiche. Der Geschäftsbereich Voltapower bietet Batteriesysteme für den industriellen Bereich. Diese kommen in Gabelstaplern, Bergbaufahrzeugen, Oberleitungsbussen und fahrerlosen Transportsystemen zum Einsatz. Ein weiteres Geschäftsfeld bildet Voltaforce, das sich auf Lithium-Ionen-Batterien für den Massenmarkt spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf Starterbatterien für Motorräder und Sportwagen. Außerdem werden Batteriesysteme für 48-Volt-Mild-Hybrid-Anwendungen hergestellt. Hinzu kommt der Geschäftsbereich Votamotion, welcher sich auf die Entwicklung von elektrischen Antriebssystemen konzentriert. Am firmeneigenen Forschungszentrum in Aachen werden ergänzende Antriebskomponenten, wie beispielsweise die Leistungselektronik zur vollständigen Elektrifizierung von Hochleistungsfahrzeugen, entwickelt. Das Unternehmen betreibt Produktionsstätten in Delbrück und Austin (USA). Ein weiterer Standort in Aachen konzentriert sich auf Forschung und Entwicklung.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand: 24.07.2022

Starterbatterie von Voltabox. Quelle & ©: Voltabox AG.
Starterbatterie von Voltabox.
Quelle & ©: Voltabox AG.

kommt noch…

…die Anlagen von Manz werden u.a. in der Batterie-Herstellung eingesetzt:

Manz AG (WKN: A0JQ5U)

Firmensitz: Reutlingen (Baden-Württemberg)

„Die 1987 gegründete Manz AG ist ein weltweit agierendes Hightech-Maschinenbauunternehmen. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service. Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung, Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie sowie Rolle-zu-Rolle-Prozessen bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern innovative Produktionslösungen in den Bereichen Photovoltaik, Elektronik und Lithium-Ionen-Batterietechnik. Das Produktportfolio umfasst sowohl kundenspezifische Entwicklungen als auch standardisierte Einzelmaschinen und Module, die zu kompletten, individuellen Systemen verkettet werden können. Die seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe entwickelt und produziert in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Italien, Festland China und Taiwan. Vertriebs- und Service-Niederlassungen gibt es darüber hinaus in den USA und Indien. Weltweit beschäftigt die Manz AG aktuell rund 1.400 Mitarbeiter, davon rund die Hälfte in der für die Zielbranchen des Unternehmens maßgeblichen Region Asien.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Zusammenstellung von Batteriezellen zu einem Pack. Quelle & ©: Manz AG.
Zusammenstellung von Batteriezellen zu einem Pack.
Quelle & ©: Manz AG.

Werbung
Werbung für pure nature

Ich hoffe ihr konntet in dieser Liste ein paar interessante Firmen für euch entdecken!
Falls ihr noch kein Depot haben solltet, könnt ihr hier mit dem Depotrechner den individuell für euch passenden Depotanbieter (Broker) ermitteln.

Bezüglich Lob, Anregungen & Kritik freue ich mich über eine Mail an admin[at]umwelt-investments.de!