Aktien aus dem Bereich der Industrie

In energieintensiven Brachen hilft Umdenken am meisten!

„Die Treibhausgasemissionen des Industriesektors ent­stehen vor allem in den energieintensiven Branchen Stahl, Chemie, Nichteisenmetalle, Zement, Kalk, Glas und Papier sowie bei der industriellen Eigenstromver­sorgung. Rund zwei Drittel der Emissionen entstehen durch direkte Energiebereitstellung in der Industrie (Industriefeue­rung), während ein Drittel der Industrieemissionen prozessbedingt ist.“

Energiebereitstellung (ca. 2/3):
„Zentrale Handlungsfelder bei der treib­hausgasneutralen Energiebereitstellung sind ein verminderter Energieverbrauch durch Verbesserungen der Energieeffizienz, eine verstärkte Nutzung erneuer­barer Energien und Abwärme, der Einsatz neuer Konstruk­tionstechniken und Werkstoffe sowie Maßnahmen im Bereich Ressourceneffizienz und –substitution.“

Prozessbedingte Emissionen (ca. 1/3):
„Die prozessbeding­ten Emissionen entstehen bei der Produktion vor al­lem von Grundstoffen wie Roheisen und Zement sowie in der Grundstoffchemie. Neben den heute verwendeten konventionellen und emissionsintensiven Produktionsverfahren gibt es in allen Branchen spezifische Lösungsan­sätze für neue, emissionsarme Produktionsver­fahren. Die neuen Verfahren basieren auf dem Einsatz großer Mengen von erneuerbar erzeugtem Strom und Wasserstoff.“

Bis zum Jahr 2030 sollen die Treibhausgasemissionen in der Industrie schrittweise auf 140 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente sinken. Dies entspricht einer Reduk­tion um 25 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Bis zum Jahr 2050 ist eine Reduktion um 51 Prozent geplant. (Quelle: „Klimaschutz in Zahlen – Fakten, Trends und Impulse deutscher Klimapolitik“ – Ausgabe 2020 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.)

Fakt ist: die größten Emittenten haben logischerweise auch das größte Verbesserungspotential!
Frage ist: Tun sie auch genug? Das wird von den verschiedenen Organisationen teilweise sehr unterschiedlich bewertet.
Dilemma: Angenommen, HeidelbergCement produziert ab sofort nur noch grünen Zement, aber alle Häuslebauer in Deutschland würden für ihr Eigenheim weiterhin den billigsten Zement verwenden…dann hätten die Dreckschleudern gewonnen und HeidelbergCement wäre pleite; wollen wir das?

Bei Stahlherstellern besteht großes Verbesserungspotential:
ThyssenKrupp forscht an „grünem“ Stahl durch Wasserstoff statt Kohlenstoff:

thyssenkrupp AG (WKN: 750000)

Firmensitz: Essen (NRW)

„Die ThyssenKrupp AG ist ein weltweit tätiger diversifizierter Industriekonzern, der sich auf die Verarbeitung von Wertstoffen spezialisiert. Das Unternehmen unterteilt seine Geschäftsaktivitäten in die fünf Bereiche Components Technology, Elevator Technology, Industrial Solutions, Materials Services sowie die nicht fortgeführte Aktivität Steel Europe. Das Produkt- und Leistungsspektrum reicht dabei von Flachstahl über den Handel mit Werk- und Rohstoffen bis hin zu Personenbeförderungsanlagen. Ergänzt wird das Angebot durch die Herstellung von hochwertigen Komponenten, die in den verschiedensten Fahrzeugen und Maschinen zum Einsatz kommen. Die ThyssenKrupp AG ist in rund 60 Ländern mit eigenen Gesellschaften, Niederlassungen und Büros vertreten.“
Quelle: finanzen.net GmbH; Stand 24.07.2022

Firmengebäude. Quelle & ©: thyssenkrupp.
Firmengebäude.
Quelle & ©: thyssenkrupp.
  • Um als Miteigentümer das Engagement in Richtung ESG (Umwelt, Soziales & Unternehmensführung) zu erhöhen, kann man seine Stimmrechte beispielsweise an die „Kritischen Aktionäre“ (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.) übertragen. Mit diesen Stimmrechtsübertragungen können sie Hauptversammlungen besuchen, Redebeiträge halten und die Konzernleitungen mit Fragen konfrontieren. Sie vertreten die Anliegen ihrer Mitgliedsorganisationen und Partner sowie von Konzerngeschädigten oder bieten ihnen die Möglichkeit, selbst an den Hauptversammlungen teilzunehmen und dort zu sprechen. Hier der Link zur Konzernkritik an ThyssenKrupp. Allerdings sollte man auch Bedenken, dass die Änderungen nicht von heute auf morgen durchgeführt werden können; hier ist jeder kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig.

auch in der Chemie-Industrie besteht großes Verbesserungspotential: 2018 war BASF auf Platz 5 der größten deutschen CO2-Emittenten – bis 2050 wollen sie klimaneutral sein:

BASF SE (WKN: BASF11)

Firmensitz: Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz)

„Die BASF SE ist ein weltweit führendes Chemieunternehmen. Der Konzern verfügt über eines der umfangreichsten Produktportfolios im Bereich der Industriechemikalien und bedient mit seinen Produkten weltweit die Automobil-, Elektro-, Chemie- und Bauindustrie sowie die Agrar- und Pharmabranche und die Öl- und Gasförderindustrie. Die BASF entwickelt und produziert Haupt- und Vorprodukte wie hochveredelte Chemikalien, technische Kunststoffe und Veredelungsprodukte sowie Pflanzenschutzmittel, Öle und Gase. Die Präparate finden Verwendung bei der Herstellung von Farben und Lacken, Papierprodukten, Hygieneartikeln, Kraft-, Kunst- und Schmierstoffen, Pestiziden, bei der Wasseraufbereitung und einer Vielzahl anderer Anwendungsgebiete. BASF verfügt über Gesellschaften in 80 Ländern, über sechs Verbund- und rund 380 Produktionsstandorte und erreicht Kunden in fast allen Ländern der Welt.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Nachtaufnahme des Standorts Ludwigshafen. Quelle & ©: Pressefotos BASF AG.
Nachtaufnahme des Standorts Ludwigshafen.
Quelle & ©: Pressefotos BASF AG.
  • 2018 war BASF auf Platz 5 der Liste der größten deutschen Kohlenstoffdioxidemittenten (Quelle: Wikipedia). Bei der Emission der BASF ist dabei laut Wikipedia jedoch zu beachten, dass durch den Einsatz der von ihr hergestellten Produkte zur Gebäudeisolierung tatsächlich erhebliche CO2-Mengen eingespart werden können. 
  • „BASF, der größte Chemiekonzern weltweit, stellt neben langlebigen Kunststoffen für die Verkehrs- und Bauindustrie auch Plastik für Verpackungen her. Als Chemiekonzern mit einer 67%-igen Beteiligung am Öl- und Gasunternehmen Wintershall Dea wickelt BASF die gesamte Kette der Plastikproduktion von der Förderung des Rohstoff es bis zur Herstellung des Kunststoff granulats innerhalb des Konzerns ab.“ – Quelle: „Zeit für ein Clean Up“ von Facing Finance.
  • Die BASF SE war Sieger des Sonderpreises „Ressourceneffizienz“ des deutschen Nachhaltigkeitspreises 2015.
  • Um als Miteigentümer das Engagement in Richtung ESG (Umwelt, Soziales & Unternehmensführung) zu erhöhen, kann man seine Stimmrechte beispielsweise an die „Kritischen Aktionäre“ (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.) übertragen. Mit diesen Stimmrechtsübertragungen können sie Hauptversammlungen besuchen, Redebeiträge halten und die Konzernleitungen mit Fragen konfrontieren. Sie vertreten die Anliegen ihrer Mitgliedsorganisationen und Partner sowie von Konzerngeschädigten oder bieten ihnen die Möglichkeit, selbst an den Hauptversammlungen teilzunehmen und dort zu sprechen. Hier der Link zur Konzernkritik an BASF. Allerdings sollte man auch Bedenken, dass die Änderungen nicht von heute auf morgen durchgeführt werden können; hier ist jeder kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig.
  • „BASF und RWE wollen bei neuen Technologien für Klimaschutz kooperieren“ – Artikel vom 21.05.21 in der Wirtschaftspresse; und hier das entsprechende YouTube-Video.
  • BASF Aktie – Unsichere Dividende bei fehlender Kursfantasie?“ – Artikel vom 16.07.2020 beim Aktienfinder.
  • BASF Aktie – Erst harte Korrektur, dann Top Kauf!“ – YouTube-Video vom 13.04.21 von Hopf-Klinkmüller Capital Management (ca. 16:39 min).
  • BASF AKTIEN-ANALYSE: Soll ich meine Aktien verkaufen?“ – YouTube-Video vom 08.05.21 von Rational Handeln (ca. 11:52 min).

Werbung für nachhaltige, vegane und faire Sneakers:
Werbung für faire Schuhe

Investitionen in die Forschung zur Zement-Produktion mittels Wasserstoff und die Abscheidung und Speicherung von CO2:

HeidelbergCement AG (WKN: 604700)

Firmensitz: Heidelberg (Baden-Württemberg)

„Die HeidelbergCement AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern und Händlern von Zement, Beton und Baustoffen. Die internationalen Aktivitäten des Unternehmens werden dezentral in sechs strategischen Regionen mit operativer Verantwortung geführt. Die Kernaktivitäten von HeidelbergCement umfassen die Herstellung und den Vertrieb von Zement und Zuschlagstoffen, den beiden wesentlichen Rohstoffen für Beton. Nachgelagerte Produkte und Aktivitäten wie Transportbeton, Betonprodukte und Betonelemente sowie weitere verwandte Produkte und Serviceleistungen ergänzen das Portfolio. So handelt die HeidelbergCement auch mit Kalksandsteinen, Kalk, Mörtel, Estrichen und bauchemischen Produkten. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in rund 50 Ländern. 2016 übernahm HeidelbergCement den itlienischen Baumittelhersteller Italcementi und wurde dadurch laut eigener Aussage international zum führenden Anbieter von Zuschlagstoffen und Transportbeton sowie zu einem der Hauptproduzenten von Zement weltweit.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Betonage. Quelle & ©: Pressefotos HeidelbergCement AG.
Betonage.
Quelle & ©: Pressefotos HeidelbergCement AG.
  • 2018 war HeidelbergCement auf Platz 2 der Liste der größten deutschen Kohlenstoffdioxidemittenten (Quelle: Wikipedia)
  • „Der Baustoffkonzern HeidelbergCement steigerte seine Emissionen um 3,9 Prozent auf 82 Millionen Tonnen. Die Lufthansa stieß sogar 12,9 Prozent mehr aus und landet bei 33 Millionen Tonnen und der Stahlriese ThyssenKrupp pustete mit 24 Millionen Tonnen 2,6 Prozent mehr Emissionen in die Atmosphäre.“ (Quelle: „Wie Dax-Konzerne den Klimawandel anheizen“ Artikel vom 12.07.2019 von energiezukunft)
  • Laut eigenen Angaben ist HeidelbergCement Vorreiter auf dem Weg zur CO2-Neutralität: sie arbeiten an nachhaltigen Baustoffen und Lösungen für die Zukunft wie beispielsweise innovativer Technologien zur CO2-Abscheidung und –Nutzung.
  • „HeidelbergCement trägt mit seinen Projekten in Indonesien und weltweit stark zum Klimawandel bei. Verantwortungsvolle Investoren sollten daher ihre Finanzbeziehungen zu HeidelbergCement an die Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards knüpfen. Darunter fallen unter anderem die Berücksichtigung der Interessen lokaler Gemeinden, der Schutz sensibler Ökosysteme sowie die Verpflichtung zum Pariser Klimaabkommen. Die Commerzbank und andere Geldgeber von HeidelbergCement sollten daher ihren Einfluss auf das Unternehmen nutzen, um die Kontroversen um das geplante Projekt im Kendeng-Gebirge anzusprechen und so zu einer Lösung des Konfliktes beitragen.“ Quelle: „Klima- und Umweltschutz  auf dem Abstellgleis deutscher Banken !?“ – pdf vom 05.05.2017 von FairFinanceGuide Deutschland.
  • Um als Miteigentümer das Engagement in Richtung ESG (Umwelt, Soziales & Unternehmensführung) zu erhöhen, kann man seine Stimmrechte beispielsweise an die „Kritischen Aktionäre“ (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.) übertragen. Mit diesen Stimmrechtsübertragungen können sie Hauptversammlungen besuchen, Redebeiträge halten und die Konzernleitungen mit Fragen konfrontieren. Sie vertreten die Anliegen ihrer Mitgliedsorganisationen und Partner sowie von Konzerngeschädigten oder bieten ihnen die Möglichkeit, selbst an den Hauptversammlungen teilzunehmen und dort zu sprechen. Hier der Link zur Konzernkritik an HeidelbergCement. Allerdings sollte man auch Bedenken, dass die Änderungen nicht von heute auf morgen durchgeführt werden können; hier ist jeder kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig.
  • Trump? Biden? Egal. HeidelbergCement ist der wahre Gewinner!“ – Artikel vom 13.11.2020 von Intelligent Investieren.
  • HeidelbergCement – Das wahre Betongold?“ – Artikel vom 04.08.2020 von AktienGedanken.

Häuser aus Holz statt aus Stahl & Beton: -> Steico SE

Falls jemand weitere börsennotierte Firmen kennt, welche in die Forschung und Entwicklung zur Verrringerung bzw. Vermeidung der Treibhausgasemissionen im Industrie-Sektor investieren, würde ich mich über eine kurze Info an admin(at)umwelt-investments.de freuen!
Ideen:
– Substitution von Beton für den Hausbau -> durch Holz (-Häuser?)
– Substitution von Beton für Autobahnen -> Ausbau des Schienenverkehrs (ok, die Schienen bestehen aus Stahl…); aber die Bahn ist besser als der Individualverkehr…

…durch digitale Umkleidekabinen Retouren vermeiden:

NeXR Technologies AG (WKN: A1K03W)

Firmensitz: Berlin

„NEXR Technologies (ehemals Staramba SE) steht für die Entwicklung von Technologien und Apps der nächsten Generation, bei denen Augmented Reality (AR), Mixed Reality (MR) und Virtual Reality (VR) zusammenkommen, um die nächste Extended Reality zu formen. Die NEXR Technologies SE aus Berlin (XETRA: 99SC) ist ein Virtual-Reality (VR)-First-Mover mit Hard- und Software-Expertise. Die Geschäftsfelder VR-Experiences, 3D-Scannersysteme und Motion Capture & Animation beschäftigen sich mit zukunftsweisenden Services und Produkten und treten unter eigenen Namen und Marken auf.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Digitale Umkleidekabine. Quelle & ©: NeXR Technologies AG.
Digitale Umkleidekabine.
Quelle & ©: NeXR Technologies AG.


Werbung für Second Hand Klamotten:
Werbung für Second Hand Klamotten

Industrie: Kreislaufwirtschaft / Recycling

…denn ohne Rohstoffe geht es leider nicht:
aber wir sollten uns (noch) stärker auf das Recyceln von bereits erschlossenen Rohstoffen konzentrieren:

Aurubis AG (ex Norddeutsche Affinerie) (WKN: 676650)

Firmensitz: Hamburg

„Die Aurubis AG ist einer der weltweit größten Kupferproduzenten und Kupferrecycler. Das Unternehmen produziert börsenfähige Kupferkathoden aus Kupferkonzentraten, Altkupfer und anderen Recyclingrohstoffen. Diese werden im Konzern zu Gießwalzdraht, Stranggussformaten, Walzprodukten, Bändern sowie Spezialdrähten und Profilen aus Kupfer und Kupferlegierungen weiterverarbeitet. Zudem gehören Edelmetalle und eine Reihe anderer Produkte wie Schwefelsäure und Eisensilikat zum Angebot. Zu den Kunden von Aurubis gehören u. a. Unternehmen der Kupferhalbzeugindustrie, der Elektro-, Elektronik- und der Chemieindustrie, sowie Zulieferer für die Branchen Erneuerbare Energien, Bau- und Automobilindustrie.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Kupferschrott zur Aufarbeitung. Quelle & ©: Pressefotos der Aurubis AG.
Kupferschrott zur Aufarbeitung.
Quelle & ©: Pressefotos der Aurubis AG.
  • Aurubis – Link zum Artikel auf Wikipedia
  • „Elektromobilität“ – Artikel vom deutschen Kupferinstitut: „Im Durchschnitt enthält ein Elektrofahrzeug fast dreimal so viel Kupfer wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.“
  • „Small Caps & Mid Caps, 7 Aktien im Check: AMS, Aurelius, Aurubis, Datagroup, Hypoport, OHB und Varta“ – YouTube-Video vom 12.03.2021 von echtgeld.tv (ca. von Minute 27 bis 37): „Aurubis ist auf jeden Fall ein klasse geführtes Unternehmen.“
  • Um als Miteigentümer das Engagement in Richtung ESG (Umwelt, Soziales & Unternehmensführung) zu erhöhen, kann man seine Stimmrechte beispielsweise an die „Kritischen Aktionäre“ (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.) übertragen. Mit diesen Stimmrechtsübertragungen können sie Hauptversammlungen besuchen, Redebeiträge halten und die Konzernleitungen mit Fragen konfrontieren. Sie vertreten die Anliegen ihrer Mitgliedsorganisationen und Partner sowie von Konzerngeschädigten oder bieten ihnen die Möglichkeit, selbst an den Hauptversammlungen teilzunehmen und dort zu sprechen. Hier der Link zur Konzernkritik an Aurubis.
  • Allerdings sollte man auch Bedenken, dass die Änderungen nicht von heute auf morgen durchgeführt werden können; hier ist jeder kleine Schritt in die richtige Richtung ist wichtig. Denn wenn wir den aktuellen Weltmarktführer aufgrund zu hoher Auflagen aus Deuschland verscheuchen und er die Produktion in ein Entwicklungsland verlagert, ist das sicher nicht besser für das Klima.
  • Eine von 50 Aktien im Global Challenges Index der Börsen Hamburg-Hannover: „Der Global Challenges Index fokussiert Investments in Unternehmen, die das Thema Nachhaltigkeit konkret voranbringen. In einem mehrstufigen Bewertungsverfahren werden die Unternehmen ausgewählt, die in einem Aktionsfeld oder mehreren Handlungsfeldern substanzielle und richtungweisende Beiträge zum Umgang mit den globalen Herausforderungen leisten.“ (Stand: 23.03.2021)

Investment in Stahl- und Aluminiumrecycling:

Befesa (WKN: A2H5Z1)

Firmensitz: Ratingen (NRW / Luxemburg)

„Befesa ist ein Umweltdienstleistungsunternehmen das sich auf das Recycling von Reststoffen aus der Stahl- und Aluminiumindustrie spezialisiert hat. Das 1993 gegründete Unternehmen reduziert durch die Verwertung von gefährlichen Rest- und Wertstoffen den Verbrauch von natürlichen Ressourcen in der Metallindustrie. Zum einen werden Recyclingdienste für industrielle Reststoffe aus der Stahlindustrie angeboten, zum anderen spezialisiert sich das Unternehmen auf das Recyceln von Aluminium und Salzschlacken. Daneben werden logistische und andere zugehörige Industriedienstleistungen zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen teilt seine Geschäftstätigkeit in die zwei Bereiche Steel Dust Recycling Services und Aluminium Salt Slags Recycling Services auf.“
Quelle: finanzen.net GmbH, Stand 24.07.2022

Befesa LKW. Quelle & ©: Befesa.
Befesa LKW. Quelle & ©: Befesa.
  • „Befesa: Aufwärts gehts“ – Artikel vom 02.11.2020 von Börsengeflüster.
  • Eine von 50 Aktien im Global Challenges Index der Börsen Hamburg-Hannover: „Der Global Challenges Index fokussiert Investments in Unternehmen, die das Thema Nachhaltigkeit konkret voranbringen. In einem mehrstufigen Bewertungsverfahren werden die Unternehmen ausgewählt, die in einem Aktionsfeld oder mehreren Handlungsfeldern substanzielle und richtungweisende Beiträge zum Umgang mit den globalen Herausforderungen leisten.“ (Stand: 23.03.2021)

neues Verfahren zum Recycling von Altreifen:

Pyrum Innovations AG (WKN: A2G8ZX)

Firmensitz: Dillingen (Saarland)

Pyrum entstand aus einer Idee von vier Freunden in einer 9 m² Gartenlaube und ist heute eines der führenden Thermolyse-Unternehmen mit weltweiten Patenten. Seit der Unternehmensgründung 2008 haben sie vom eigenen Labor bis hin zu einem großindustriellen Recyclingwerk alles selbst entwickelt, geplant und gebaut. Noch ist der Weg zum Weltmarktführer nicht abgeschlossen, die größten Hürden hat Pyrum jedoch bereits gemeistert. In einer langjährigen Entwicklungsarbeit hat die Pyrum Innovations AG ein patentgeschütztes Verfahren für das Recycling von Altreifen (und ähnlichen Materialien) mit Hilfe der Pyrolyse entwickelt. Die erste Anlage im Industriemaßstab wurde Mitte des letzten Jahrzehnts gebaut und ist nach mehrjährigen Tests und Optimierungen im Mai 2020 schließlich in den Regelbetrieb übergegangen. Inzwischen ist der gesamte Prozess so ausgereift, dass weitere Produktionslinien zur Erhöhung der Kapazitäten gebaut werden. Außerdem ist die Vermarktung der Anlage an Dritte angelaufen, was fallweise mit dem Erwerb von Minderheitsanteilen an Betriebsgesellschaften kombiniert werden soll. Die Pyrum-Geschichte hat gezeigt, dass nichts unmöglich ist, solange man an sich und seine Sache glaubt.  Denn wie sagt man so schön: „Alle sagten das sei unmöglich, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht“. Sie wollen auch in Zukunft ihren Werten treu bleiben und über den Tellerrand hinausschauen, um einen Beitrag zu leisten, die Abfallprobleme der Welt zu lösen.
Quelle: https://www.pyrum.net und https://www.smc-research.com, Stand 28.08.2022

Pyrum Innovations AG. Quelle & ©: Pyrum Innovations AG.
Pyrum Innovations AG.
Quelle & ©: Pyrum Innovations AG.
  • Bei Entdeckung einer illegalen Altreifendeponie im Saarland mit etwas Glück einen Amazon-Gutschein im Wert von 500 Euro gewinnen – einfach bei Pyrum melden!
  • Die Firma wird aktuell von SMC Research gecovered – hier geht es zur Bewertung durch SMC.

Ich hoffe ihr konntet in dieser Liste ein paar interessante Firmen für euch entdecken!
Falls ihr noch kein Depot haben solltet, könnt ihr hier mit dem Depotrechner den individuell für euch passenden Depotanbieter (Broker) ermitteln.

Bezüglich Lob, Anregungen & Kritik freue ich mich über eine Mail an admin[at]umwelt-investments.de!


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